CCUS-Studie zeigt Klimaschutz-Potenzial der österreichischen Abfallwirtschaft

Rauchender Schlot im Sonnenaufgang

Österreichs zwölf Anlagen zur thermischen Abfallverwertung verursachen jährlich rund 2,6 Millionen Tonnen CO₂ – Emissionen, die sich aufgrund steigender Abfallmengen und begrenzter Alternativen nur schwer vermeiden lassen. Die Studie WasteCCUS untersucht, wie Carbon Capture-, Utilization- und Storage-Technologien (CCUS) künftig helfen könnten, diese unvermeidbaren Emissionen deutlich zu reduzieren.

BMLUK Green Tech Summit mit starken Vorschlägen für die Branche

Green Tech Summit - Gruppenbild

Am 10. November 2025 wurden bei einem gemeinsamen Treffen in den Räumlichkeiten des BMLUK von rund 30 Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern aus der österreichischen Umwelttechnik- und Kreislaufwirtschaftsszene mehrere Vorschläge entwickelt, die die Branche weiter stärken sollen.

Wie Pilze zur biobasierten Kreislaufwirtschaft beitragen können

Pilze als Symbolbild

Pilze gelten als stille, aber hocheffiziente Akteure im natürlichen Stoffkreislauf, aber auch ihr Potenzial für die Kreislaufwirtschaft ist enorm. Eine aktuelle Studie zeigt, dass pilzbasierte Technologien in zentralen Wirtschaftsbereichen – von der Lebensmittelproduktion über die Materialentwicklung bis zur Abfallbehandlung – einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zu einer klimaneutralen und ressourcenschonenden Wirtschaft leisten könnten.

Wichtiger Branchenaustausch beim 10. BMLUK Green Tech Summit Online

10. BMLUK Green Tech Summit Online

Der erste BMLUK Green Tech Summit des Jahres 2025 fand am 7. Mai wieder als Online-Meeting statt. Erneut trafen sich zahlreiche Unternehmer:innen und Experten:innen, um sich über die neuesten Entwicklungen der Branche und im BMLUK zu informieren und sich gemeinsam auszutauschen.

Klimaneutrale Industrie bis 2040 ist machbar

Studie zeigt: Klimaneutrale Industrie bis 2040 ist machbar

Die Studie „transform.industry – Transformationspfade für eine klimaneutrale Industrie 2040 in Österreich“ zeigt verschiedene Lösungsansätze, die Klimaschutz mit Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit vereinbaren.

Klimaneutralität erfordert tiefgreifende Veränderungen im Energiesystem

Windräder im Nebel

Das Forschungsprojekt „NetZero2040“ zeigt, wie es bis 2040 gelingen kann, in Österreich keine klimaschädlichen Treibhausgase mehr auszustoßen: Neben dem raschen Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere der Windkraft, bedarf es der Elektrifizierung von Mobilität und Wärmeversorgung sowie umfangreicher Energieeffizienzmaßnahmen. Um dies zu erreichen, seien Politik, Gesellschaft und Industrie gleichermaßen gefordert.

H2-Produktion soll 2030 bei 110 Millionen Tonnen pro Jahr liegen

Roland Berger Studie: Wasserstoffproduktion

Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein für die Dekarbonisierung weltweit. Bis 2030 wird die globale Wasserstoffproduktion auf 110 Millionen Tonnen (Mt) pro Jahr steigen, bis 2040 wohl auf 240 Mt. Das prognostiziert eine aktuelle Studie von Roland Berger „The Roaring ’30s – A clean hydrogen acceleration story“. Die 2030er Jahre sollen dabei das entscheidende Jahrzehnt für den Wasserstoff-Aufschwung werden.

EEGs: Energie erneuerbar produzieren und lokal teilen

Erneuerbare-Energiegemeinschaft_Illustration

Seit Sommer 2021 können sich Bürger:innen zu Erneuerbaren-Energie-Gemeinschaften (EEG) zusammenschließen und erneuerbare Energie, sowohl Strom als auch Wärme, über Grundstücksgrenzen hinweg gemeinschaftlich produzieren, speichern, verkaufen und verbrauchen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Energiegemeinschaften ermöglichen gerade in Zeiten steigender Energiepreise finanzielle Unabhängigkeit und schaffen auch langfristige Planungssicherheit.

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