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Umwelttechnik „Made in Austria“

Die österreichische Umwelttechnikindustrie gehört heute zu den innovativsten der Welt und wächst schneller als die heimische Wirtschaft insgesamt. 

Unwelttechnik "Made in Austria" zeigt sich auf den Märkten als: 

  • besonders wachstumsstark
  • innovativ  
  • dynamisch und   
  • technologisch sehr hoch entwickelt. 

Technologische Öko-Innovationen sind Schlüsselfaktoren für Klimaschutz, für energie- und ressourceneffizientes sowie kreislauforientiertes Wirtschaften. Österreichische Unternehmen besetzen in der Umwelt- und Energietechnologiebranche heute bereits eine hervorragende Position und punkten durch hochqualitative Produkte und Systemleistungen. Damit trägt die österreichische Umweltwirtschaft nicht nur zu einem lebenswerten Österreich, sondern auch weltweit zu guten Lebensbedingungen bei, schafft Arbeitsplätze und stärkt die österreichische, und letztendlich auch die europäische Wettbewerbsposition.

Environmental technology sector © Shutterstock

Umweltwirtschaft und Gesamtwirtschaft, Veränderung von 2008 bis 2014 in Prozent.

Im Jahr 2014 wurden durch heimische Unternehmen rund 35,4 Milliarden Euro Umsatz durch umweltorientierte Produktion und Dienstleistungen erwirtschaftet, dies entspricht etwa 10,7 % des Bruttoinlandproduktes (BIP). Dieser "Umweltumsatz" wurde von 181.820 Umweltbeschäftigten erwirtschaftet. Die heimische Umweltwirtschaft sowie die Zahl der Umweltbeschäftigten zeichnen sich durch Wachstum in den letzten Jahren aus. So hat sich beispielsweise der erwirtschaftete Umsatz im produzierenden Umwelttechnologiebereich seit 1993 mehr als verfünffacht. Auch die Ergebnisse des Konjunkturbarometers zeigen deutlich, dass die Exporte in nahezu allen relevanten Bereichen von 2013 auf 2014  gesteigert werden konnten. Im Jahr 2014 lag die Exportquote bei 88,2 %.  Dieser Erfolg der Unternehmen liegt mitunter in der konsequenten und engagierten österreichischen Umweltpolitik begründet.

Österreich nimmt vor allem im Bereich der energetischen Nutzung von Wasserkraft, Biomasse, Solarthermie, im Bereich des ökologischen Bauens aber auch in klassischen Umwelttechnikbranchen wie z.B. dem Wasser- und dem Abfallmanagement eine internationale Spitzenposition ein (z.B. die höchste Passivhausdichte der Welt, 10 % aller Smart City Projekte der EU, Weltmarktführer bei Glasrecycling etc.). Dieser Erfolg ist auch auf eine sehr ausgeprägte Innovationstätigkeit der österreichischen Umweltwirtschaft zurückzuführen, insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energietechnologien.

Investitionen in Forschung und Entwicklung sind zentrale Faktoren für kontinuierliches Wachstum, Produktivität und Festigung der Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen. Die Forschungsquote, jener Indikator, der die Bruttoinlandsausgaben für F&E als Prozentsatz des nominellen Bruttoinlandsprodukts darstellt, stieg gemäß Statistik Austria für Österreich in der Gesamtwirtschaft den letzten Jahren stark an – von 2,68% im Jahr 2011 auf 2,96% im Jahr 2013. Seit 2014 liegt sie über 3%. Im EU-Vergleich liegt Österreich mit 3,07% im Jahr 2014 (dem letzten Jahr, für das internationale Vergleichswerte der nationalen Forschungsquoten verfügbar sind) hinter Finnland (3,17%) und Schweden (3,16%), knapp vor Dänemark (3,05%) und vor Deutschland (2,87%), aber deutlich über dem Durchschnitt der EU-28 von 2,03% (Quelle: Statistik Austria). Nach den Ergebnissen des Konjunkturbarometers liegen die F&E-Ausgaben der Umwelttechnologieunternehmen 2014 bei 2,4%. Umwelttechnologieunternehmen haben F&E längst als Türöffner erkannt, um vom Standort Österreich aus mit verschiedenen Initiativen des Bundes (z.B. „Best

of Austria“ , der „Exportinitiative Umwelttechnologien“  oder "go-international") neue Zielmärkte anzugehen.

Internationale Vergleichsstudien belegen die Spitzenposition Österreichs bei Öko-Innovationen. Vor allem im Hinblick auf Innovationsaktivitäten und Innovationsoutput liegt die österreichische Umwelttechnologie im internationalen Spitzenfeld. Beispielsweise ist Österreich bei Umweltpatenten EU-weit führend. Die Entwicklungen in der Passivhaustechnologie, im Abfallmanagement bzw. in der Kreislaufwirtschaft, den erneuerbaren Energietechnologien sowie bei Ressourceneffizienz und im Energieeffizienzbereich sind hier besonders hervorzuheben.

Als wesentliche Treiber für die erfolgreichen Öko-Innovationen „Made in Austria“ und das Wachstum der heimischen Umweltwirtschaft fungieren neben gesetzlichen Vorgaben (z.B. das Ökostromgesetz) vor allem zielorientierte, staatliche Förderungsprogramme, wie z.B. die Umweltförderung des Bundes sowie die Förderschienen des Klima- und Energiefonds (KLI.EN), der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Austria Wirtschaftsservice (aws) zu nennen.

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