Verfahren zur Emissionsreduktion

Kompetenz aus Österreich

Die heimische Umwelttechnologiebranche bietet eine Reihe an entsprechenden Technologien an, die eine möglichst umfassende Vermeidung von luftverunreinigenden Stoffen zum Ziel haben. Zu diesen Technologien zählen Filteranlagen, katalytische Nachbehandlungssysteme, thermische Nachbrennverfahren, Verfahren zur Emissionsreduktion sowie Partikelfilter zur Reinigung der in unterschiedlichen industriellen Prozessen (z.B.: Güterproduktion, Energiebereitstellung) anfallenden Abluft.

  • Emissionen im betrieblichen und privaten Bereich können neben End-of-pipe Technologien (z.B.: Filteranlagen) auch durch das Ersetzen alter Heizkessel durch emissionsarme Biomasseheizungen, durch den Anschluss an Fernwärmenetze sowie durch Wärmedämmmaßnahmen minimiert werden. Dies verdeutlicht, dass der Industriesektor Luftreinhaltung und Klimaschutz mit vielen weiteren Umwelt- und Energietechnologiefeldern verwoben ist.
  • Zu den thermischen Nachbrennverfahren zählt man vor allem die Regenerative Thermische Oxidation (RTO) zur optimalen Beseitigung aller organischen Luftschadstoffe. Bei diesem Abluftreinigungssystem strömt das Abgas über keramische Wärmetauscher in die Oxidationsanlage, wo schädliche Verbindungen in der Abluft rückstandsfrei oxidiert werden. Die heiße Reinluft gibt thermische Energie ab, wenn sie durch die keramischen Wärmetauscherbetten strömt. Diese Energie wird im Prozess weiter genutzt. Dies sorgt für einen viel geringeren Brennstoffbedarf und dadurch für eine Reduktion der Betriebskosten.
  • Bei der Direkten Thermischen Oxidation (TO) werden sämtliche Abgasströme, ob flüssig oder gasförmig, niedrig oder hochkonzentriert bis explosiv, direkt in die Brennkammer eingedüst und dort oxidiert. Die Brennkammer kann mit einer Wäschereinheit und einer Entstickungsstufe kombiniert werden. Die Reinluft kann einer nachgeschalteten Wärmerückgewinnung zugeführt werden.

© Klimafonds/Ringhofer

Österreich bietet umfassendes, technisches Know-how für bestmögliche Systemlösungen zur Abgasreinigung.

  • Zu den katalytischen Nachbehandlungsanlagen aus Österreich, die weltweit im Einsatz sind, zählen vor allem die Rekuperative Katalytische Oxidation (CO), Regenerative Katalytische Oxidation (RCO), Selektive Katalytische Reduktion (SCR). Für bestimmte Fälle eignet sich die Selektive Nicht-Katalytische Reduktion (SNCR).

Abgasreinigungsanlagen aus Österreich verringern nicht nur die industrielle Luftverschmutzung und tragen zur Erhaltung der Luftreinheit bei, sondern helfen auch bei der Abwärmerückgewinnung und Senkung ihres Energieverbrauchs

bei industriellen Prozessen. Neben der Lieferung kompletter Nachbehandlungssysteme zur Emissionsreduktion ist die Katalysatorherstellung selbst ein bedeutender Produktionsbereich in Österreich.

Luftreinhaltung – Industrie und saubere Luft gehen Hand in Hand

Beste Luftqualität zeigt den Erfolg der österreichischen Umweltpolitik
  • Jährliche Luftschadstoffinventur durch das Umweltbundesamt
  • Erhobene Daten sind Grundlage für Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der Luftqualität.
  • Aktuelle Initiative Beispielsweise: „Unternehmen Energiewende“ des BMLFUW
Beste Luftqualität - deutliche Abnahme der Emissionen in den letzten Jahren

Katalytische Nachbehandlungssysteme

Österreich bietet umfassendes, technisches Know-how für bestmögliche Systemlösungen zur Abgasreinigung. Zu den katalytischen Nachbehandlungsanlagen aus Österreich, die weltweit im Einsatz sind, zählen vor allem die Rekuperative Katalytische Oxidation (CO), Regenerative Katalytische Oxidation (RCO), Selektive Katalytische Reduktion (SCR). Für bestimmte Fälle eignet sich die Selektive Nicht-Katalytische Reduktion (SNCR).

Abgasreinigungsanlagen aus österreich verringern nicht nur die industrielle Luftverschmutzung und tragen zur Erhaltung der Luftreinheit bei, sondern helfen auch bei der Abwärmerückgewinnung und Senkung ihres Energieverbrauchs bei industriellen Prozessen. Neben der Lieferung kompletter Nachbehandlungssysteme zur Emissionsreduktion ist die Katalysatorherstellung selbst ein bedeutender Produktionsbereich in Österreich.

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Filteranlagen

Beeindruckende technologische Erfolge zeigt das sauberste Zementwerk der Welt im Bundesland Salzburg. Durch die neu eingebaute Schlauchfiltertechnologie wird der avisierte Zielwert an Staubemissionen um 50 Prozent unterschritten. Das rechnet sich nicht nur für die Umwelt mit deutlich geringeren Staubemissionen, sondern bringt gleichzeitig eine Reduktion des Energieverbrauchs, was sich als ein wesentlicher Vorteil bei den Kosten auswirkt


(Quelle: http://www.leube.at/umwelt/umweltberichte/).

Thermische Nachbrennverfahren

Zu den thermischen Nachbrennverfahren zählt man vor allem die Regenerative Thermische Oxidation (RTO) zur optimalen Beseitigung aller organischen Luftschadstoffe. Bei diesem Abluftreinigungssystem strömt das Abgas über keramische Wärmetauscher in die Oxidationsanlage, wo schädliche Verbindungen in der Abluft rückstandsfrei oxidiert werden. Die heiße Reinluft gibt thermische Energie ab, wenn sie durch die keramischen Wärmetauscherbetten strömt. Diese Energie wird im Prozess weiter genutzt. Dies sorgt für einen viel geringeren Brennstoffbedarf und dadurch für eine Reduktion der Betriebskosten.

Bei der Direkten Thermischen Oxidation (TO) werden sämtliche Abgasströme, ob flüssig oder gasförmig, niedrig oder hochkonzentriert bis explosiv, direkt in die Brennkammer eingedüst und dort oxidiert. Die Brennkammer kann mit einer Wäschereinheit und einer Entstickungsstufe kombiniert werden. Die Reinluft kann einer nachgeschalteten Wärmerückgewinnung zugeführt werden.

© Klimafonds/Ringhofer

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