Abwasserbehandlung

Beste Wasserqualität in Österreichs Flüssen und Seen verbunden mit Wertschöpfung und Innovation

Die heimische Abwassertechnologiebranche verfügt über ein breites Leistungsspektrum. Folgende Aufgabenbereiche werden von heimischen Unternehmen im Rahmen der Errichtung, des Betriebs und des Instandhaltungsmanagements der Abwasserentsorgungsinfrastruktur durch innovative Produkte und Dienstleistungen abgedeckt:

  • Sanierung von bestehenden Abwasserleitungen und Kanälen
  • Wasserverlustanalysen (Leckagenortung)
  • Abwassersammlung und –ableitung (Kanalreinigung, Kanal-TV-Befahrungen)
  • mechanische/physikalische Reinigungsverfahren
  • biologische Reinigungsverfahren
  • chemische Reinigungsverfahren
  • neuartige, kombinierte Abwasserbehandlungsverfahren
  • Klärschlammbehandlung

Österreichs Unternehmen im Bereich Wassertechnologie und im Wasserdienstleistungssektor sind auf den internationalen Märkten mit branchenspezifischem Know-how, Innovationen und veröffentlichten Patenten vertreten.

Die Branche ist stark von Klein- und Mittelbetrieben geprägt, was die Vernetzung und Kooperation mit Forschungseinrichtungen und industriellen Partnern, national und international, über mehrere Fachdisziplinen hinaus fördert.

Im F&E-Bereich haben die Universitäten, allen voran die Universität für Bodenkultur Wien vor der Universität Innsbruck, der Montanuniversität Leoben sowie der TU Graz und der TU Wien bei den innovierenden Wassertechnologieanbietern den größten Stellenwert als Kooperationspartner. Im außeruniversitären Bereich sind vor allem das Institut für Wasser, Energie und Nachhaltigkeit (Resources) der Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH und das AIT Austrian Institute of Technology GmbH (Business Unit Environmental Resources & Technologies) als renommierte Kooperationspartner der Wirtschaft zu nennen.

  • Ein Beispiel für internationale Erfolge österreichischer Technologien ist die Abwasserreinigung für 1 Mio. Menschen in Saudi Arabien.
  • 200.000 m³ Abwasser können pro Tag gereinigt werden. Aus Klärschlamm wird Biogas erzeugt, das wiederum Strom für den Betrieb der Anlage liefert.

Die Abwasserreinigung bildet ein zentrales Element des Gewässerschutzes und trägt wesentlich zur Gewässerreinhaltung bei. Daher wurden in Österreich in den vergangenen Jahrzehnten umfangreiche Maßnahmen gesetzt.

  • Seit 1959 wurden über 45 Mrd. Euro Fördermittel in den Bau und die Erhaltung öffentli1.800 kommunalen Kläranlagen investiert.
  • Damit sind über 94 % der Bevölkerung an die kommunale Abwasserreinigung angeschlossen
© Klimafonds/Ringhofer

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