Ein Beispiel hierfür ist das Trikot „Lefty“, das aus Stoffresten („Leftovers“) der firmeneigenen Strickerei gefertigt wird. Durch die mehrteilige Schnittführung in unterschiedlichen Farben wird der Zuschnitt so optimiert, dass die Reststoffe gezielt eingesetzt und Abfallmengen reduziert werden. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Take-back-, Second-Hand- sowie Reparaturservices an. Wenn Produkte nicht mehr repariert werden können, deren Materialien sich jedoch in gutem Zustand befinden, werden neue Produkte gefertigt – beispielsweise eine Mütze aus einem alten T-Shirt oder ein Stirnband aus dem Hosenbein einer ausgedienten Radhose. Langfristig arbeitet Löffler zudem am Design von Produkten aus Monomaterialien, um die werkstoffliche Verwertung zu ermöglichen. Es wurde bereits intern eine Recycling-Logistik etabliert, bei der 100 % der im Zuschnitt anfallenden reinen Polypropylen-Stoffabfälle aussortiert und regelmäßig an den Garn-Lieferanten transportiert werden, damit diese in den Produktionsprozess rückgeführt werden.
Zirkuläre Designprinzipien:
- Material – Design with Recycled / Renewable Resources
- Komponenten – Design for Reuse
- Systeme – Design Take-back-Systems
Wir bedanken uns zudem bei Löffler für das spannende Interview, welches wir mit ihnen führen durften – das gesamte Beispiel wird demnächst auf der Plattform Kompass Kreislaufwirtschaft veröffentlicht: https://kompasskreislaufwirtschaft.at/beispiele/WGSqVtuXdcy19G1f
Dieses und weitere Good Practices finden Sie hier: https://www.ecotechnology.at/wp-content/uploads/2026/01/251121-BMLUK-Good-Practices-Zirkulaeres-Design-FINAL_bf.pdf