Wasserstoff-Batteriesystem aus Oberösterreich

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Mit der AEP H2 GmbH bringt Technologie-Spezialist Gerald Wirtl ein intelligentes Speichersystem auf Wasserstoffbasis auf den Markt. Durch Elektrolyse wird mit Solarstrom Wasserstoff hergestellt, gespeichert und über eine Brennstoffzelle bei Bedarf wieder in elektrische Energie umgewandelt. Dank der von aep energy entwickelten Software kann der Strom zukünftig auch in Energie-Communities gehandelt werden. Die Innovation aus Oberösterreich könnte damit einen Beitrag zur Lösung von Themen wie Speicherung von Sonnenstrom,

Blackout-Prävention oder Energie-Autarkie liefern. Mit der neuartigen Systemlösung soll es gemäß Herstellern möglich sein, überschüssige Energie aus beispielsweise Solarstrom einfach, verlustfrei und langfristig in einer „Wasserstoff-Batterie“ zu speichern. Damit könne eine autarke Energieversorgung von Häusern oder Anlagen ganzjährig sichergestellt werden, so die AEP H2 GmbH. So liefert das hauseigene Speichersystem auch nachts, im Winter oder bei Schlechtwetter den selbst erzeugten Ökostrom. 

Foto: aep energy

Die von aep entwickelten Wasserstoff-Systeme wurden nun erfolgreich getestet und sind nun marktreif. Das Prinzip folgt daberi dem Grundgedanken für grüne Wasserstoff-Technologie: Mit erneuerbarer Primärenergie – beispielsweise Photovoltaik – wird aus Wasser durch Elektrolyse in einem umweltfreundlichen Verfahren Wasserstoff (H2) gewonnen und in Speichertanks eingespeist. Durch die Bindung des Wasserstoffs an die Metallteilchen entsteht ein sicheres und stabiles Metallhydrid, das durch einfache Anpassung von Druck und Temperatur wieder gelöst werden kann. Dadurch lässt sich der Wasserstoff über eine Brennstoffzelle wieder in Strom umwandeln. Übrig bleiben nur Sauerstoff und Wasser ohne schädliche Nebenprodukte. Willkommener Nebeneffekt: Die Prozesse der Erzeugung und Speicherung von Wasserstoff liefern neben Strom auch Wärme, die via Wärmetauscher zum Heizen oder zur Warmwasserbereitung genutzt werden kann. So verbessern sich Effizienz und Rentabilität der Anlage zusätzlich. 
Einen Erfolgsfaktor sieht aep-Gründer und CEO Gerald Wirtl auch darin, das „Rad“ nicht neu erfinden zu müssen: „Es gibt weltweit ganz hervorragende Spezialisten, die erprobte Komponenten liefern. Wir fokussieren uns darauf, die besten Komponenten am Markt zu einem funktionierenden System zusammenzuschließen. Dabei beschäftigen wir uns vor allem mit der Programmierung der Batterien. Die Software ermöglicht, in Zukunft Strom-Communities zu gründen, weltweit Strom zu handeln und falls es überschüssigen Strom gibt, damit Wasserstoff zu erzeugen.“ Laut Wirtl bestimmen im Wesentlichen zwei Elemente den Erfolg der Wasserstoffbatterien im Energiealltag: „Wasserstoff-Knowhow und die Software zum Management der Batterie.“ Das aep-Speichersystem funktioniert dabei als sogenannte Insellösung 100 % unabhängig vom öffentlichen Stromnetz. aep hat sein Speichersystem mehrstufig konzipiert, somit reicht eine kleinere Batterie aus, um etwa ein Einfamilienhaus mit PV-Anlage energieautark zu machen. Das System ist für Gebäude und Betriebe jeder Größenordnung skalierbar. 

 

Über aep energy – Unternehmensprofil
AEP H2 GmbH ist ein Green-Tech-Unternehmen, das sich auf nachhaltiges Wachstum durch alternative Energien spezialisiert hat mit Sitz in Linz. Das 2018 von Gerald Wirtl gegründete Unternehmen bietet mit einem Team von 8 Mitarbeitern und einem Vertriebsnetz in Österreich, Deutschland, Griechenland und UK Photovoltaikanlagen sowie H2-Speichersysteme.
Mehr Informationen unter www.aep.energy

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