Viermal „passathon“ im Zeichen des Klimaschutzes

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Das ambitionierte Ziel der der türkis-grünen Koalition bis 2040 die Klimaneutralität in Österreich umzusetzen erfordert ein rasches und konsequentes Handeln in allen Sektoren. „Dass dies im Gebäudesektor sozial verträglich und mit Verbesserung des Komforts einhergeht, ist bereits an vielen Orten in den letzten 20 Jahren unter Beweis gestellt worden. Nun ist es höchste Zeit diese Erfahrungen in ganz Österreich auf das gesamte Bauwesen und Gebäudebestand zu übertragen“, fordert Günter Lang, Initiator des passathon zum raschen Handeln auf. Dazu bietet der passathon, dem Passivhaus-Marathon, die perfekte Gelegenheit sich selbst aktiv ein Bild zu machen.

Wie bei nahezu jedem Gebäude der Energieverbrauch um bis zu 90 Prozent und die CO2-Emissionen bis zu 100 Prozent reduziert werden können, kann dabei jeder in Österreich live erfahren. Gleich viermal wird zwischen April und September in Kärnten, Wien, Innsbruck und Vorarlberg zur Teilnahme am passathon eingeladen. Diese Gelegenheit wird sich auch Leonore Gewessler, Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, beim vienna passathon 2020 nicht entgehen lassen. Und die teilnehmenden Gemeinden entlang den passathon-Routen zeigen vor, wie sie als öffentliche Hand mit gutem Beispiel voran gehen. 

 

(Foto: Lang Consulting)

Mit Rad, Skates oder Laufschuhen können die Teilnehmer bei diesen Touren dabei sein. Der sogenannte passathon hat dabei zum Ziel, in einer Region auf maximal einer Marathon Distanz möglichst viele Passivhäuser und Plusenergiegebäude zu absolvieren. Dies soll auf sportliche Weise die Leistungen einzelner Regionen wie auch die Dringlichkeit von engagierten Klimaschutzmaßnahmen im Gebäudesektor aufzeigen. Die Klimaschutz- und Sportbegeisterten erwarten wieder coole Erlebnisse, wenn sich die bunten Trosse mit Musikbegleitung entlang von Nachhaltigkeitsrouten bewegen, um eine Vielzahl von Leuchtturmobjekten zu entdecken. Ganz im Sinne des neuen Regierungsprogramms werden die passathons als nachhaltige Events organisiert und ausgetragen. Die Teilnehmer werden auch wieder nicht nur großartige Preise gewinnen können, sondern erhöhen mit ihrer Teilnahme die Chancen, dass ihre Region bei diesem internationalen Wettbewerb top abschneidet. „Energieeffizientes und klimaschonendes Bauen und Sanieren ist cool", bringt Lang die Kernbotschaft des passathon auf den Punkt – auch ein „passathon international“ sei bereits im Gespräch.

 

Jetzt schon die Termine eintragen:
 

VERSCHOBEN! - 25.04.2020 – wörthersee passathon
Samstag nachmittags auf 42 Kilometern zu 26 Plusenergie- und Passivhäuser: Der wörthersee passathon findet am Vortag von wörthersee autofrei statt zu dem an die 50.000 RadlerInnen wieder erwartet werden. Für viele eine perfekte Gelegenheit, sich am Vortag schon beim RACE FOR FUTURE „einzuradeln“.

19.06.2020 – vienna passathon
Freitag nachts auf 20 km zu 31 Plusenergie- und Passivhäusern: Der vienna passathon wird kurz vor Schulschluss gemeinsam mit Friday Nightskating über die Bühne gehen.

05.08.2020 – innsbruck passathon
Mittwoch nachts auf 18 km zu 37 Plusenergie- und Passivhäusern: Der innsbruck passathon wird dieses Jahr direkt an die Saison von Happy Nightskate anschließen.

05.09.2020 – rheintal passathon
Samstag nachmittags auf 40 km zu 42 Plusenergie- und Passivhäuser: Und der rheintal passathon wird mit den Profis vom Energieinstitut Vorarlberg in der Mobilitätswoche stattfinden.

Die Initiative passathon wird vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, sowie dem Österreichischen Städtebund, der Abteilung 8 des Landes Kärnten, dem Energieinstitut Vorarlberg und der Standortagentur Tirol unterstützt. Als Hauptsponsoren unterstützen diesen nachhaltigen Event die die Gemeinnützige WohnungsGmbH Neue Heimat Tirol und die Innsbrucker Immobiliengesellschaft, die OeAD-WohnraumverwaltungsGmbH und die Unternehmen Austrotherm Dämmstoffe, ISO SPAN Baustoffwerk GmbH und J. Pichler Gesellschaft m.b.H.

 

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