Konjunkturmotor: „Klimaschutz Made in Austria“

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Die FTI-Initiative „Vorzeigeregion Energie“ des Klima- und Energiefonds, die in Kooperation mit dem Klimaschutzministerium umgesetzt wird, erprobt bereits jetzt die Energiezukunft. Beim Jahresevent in Linz mit Klimaschutzministerin Leonore Gewessler wurden Ende September die laufenden Fortschritte aus den drei Vorzeigeregionen präsentiert

und mit Experten diskutiert. Die drei Vorzeigeregionen Green Energy Lab (GEL), New Energy for Industry (NEFI) und Wasserstoffinitiative Vorzeigeregion Austria Power & Gas (WIVA P&G) stellten den rund 40 geladenen Gästen im Linzer Ars Electronica Center die Fortschritte in unterschiedlichen Einzelprojekten vor.

v.l.n.r. Philipp Gady, WKO; Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß, Fronius; Stefan Stallinger, Energie AG; Theresia Vogel, Klima- und Energiefonds; Bundesministerin Leonore Gewessler; Ursula Lackner, Umwelt-Landesrätin Steiermark; Markus Achleitner, Landesrat Wirtschaft/Energie Oberösterreich; Michael Gerbavsits, Energie Burgenland AG. (Foto: Klien/Philipp Greindl)

„Mit der Initiative ‚Vorzeigeregion Energie‘ ist uns ein großer Wurf gelungen“, sagte Bundesministerin Leonore Gewessler. „Gemeinsam mit Vorzeigeunternehmen wollen wir verstärkt in Innovationen für den Klimaschutz investieren und stellen noch in diesem Jahr weitere 24,5 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket für zukunftsweisende Projekte zur Verfügung.“ Im internationalen Feld könne sich die Innovationskraft Österreichs dabei sehen lassen, die in den vielen regionalen Projekten bereits jetzt liege. „Die technologischen Entwicklungen, die hier erprobt werden, sorgen für Klimaschutz und kurbeln die Wirtschaft an“, so Gewessler. Auch Klima- und Energiefonds-Geschäftsführerin Theresia Vogel ist davon überzeugt, „dass sich Energieinnovationen ‚Made in Austria‘ als Konjunkturmotor erweisen und auf dem globalen Markt punkten werden.“ 120 Millionen Euro, dotiert aus Mitteln des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK), investiert der Klima- und Energiefonds derzeit in die drei Vorzeigeregionen Green Energy Lab (GEL), New Energy for Industry (NEFI) und Wasserstoffinitiative Vorzeigeregion Austria Power & Gas (WIVA P&G). Gemeinsam mit den Mitteln von privater Seite sollen insgesamt in den acht Jahren Laufzeit bis 2025 mehr als 400 Millionen Euro in die daraus entstehenden Projekte fließen. 

Beispiel-Projekte aus den Vorzeigeregionen Energie:

Green Energy Lab – „Blockchain Grid“: Das Projekt geht der Frage nach, wie die Netzeinspeisung von dezentral erzeugtem Strom aus erneuerbaren Energiequellen durch die flexible Nutzung von freien Netzkapazitäten optimal umgesetzt werden kann. Dabei kommt die Blockchain-Technologie zur Anwendung. Ziel ist es, dass sich „Prosumer“ aktiv ins Energiesystem einbringen können und autonom freie Netzressourcen teilen. https://greenenergylab.at/projects/blockchain-grid/
NEFI – InduGrid-Industrial Microgrids: Energieaustausch zwischen Industriebetrieben kann wesentlich zu CO2-Reduktion und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Kooperationspartner beitragen. Im Rahmen von InduGrid werden technische, wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen innerhalb einer Energieaustauschplattform abgebildet, und an drei industriellen Energiegemeinschaften mit unterschiedlichen Schwerpunkten implementiert und validiert. https://www.nefi.at/indugrid/
WIVA – HYTECHBASIS 4 WIVA: Wasserstoff gilt als Zukunftshoffnung auf dem Weg zur Klimaneutralität. Ziel des Projektes ist es, den aktuellen Stand der Technik im Bereich PEM-Brennstoffzellen und Elektrolysesysteme signifikant zu verbessern und den Industrialisierungsgrad der Technologie zu erhöhen. https://tinyurl.com/y6pkywr

Event-Link zum Nachschauen: https://youtu.be/AgpL510quKA

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