Österreich tritt REN21 Netzwerk für Erneuerbare Energien bei

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Das globale Netzwerk REN21 setzt sich für eine ambitionierte Klimapolitik und Energiewende ein. Österreich ist nun seit dem 22. April 2021 Mitglied dieses Netzwerks für

erneuerbare Energien. Damit wird der anhaltende und ambitionierte Einsatz für die Energiewende auf nationaler und internationaler Ebene gestärkt. 

 

Nähere Information zum REN21-Beitritt finden sich unter: https://www.youtube.com/watch?v=3__BCoETFJs

Die Energiewende ist ein wesentlicher Baustein im Kampf gegen die Klimakrise und zentraler Bestandteil für die Erreichung der Klimaneutralität bis 2040. Österreich ist nun neben Deutschland, Spanien, den USA, Indien, Brasilien, Mexiko und anderen Ländern, der Wissenschaft, NGOs und Industrieverbänden neuestes Mitglied des globalen Multi-Stakeholder-Netzwerks REN21, das die Energiewende vorantreibt. Österreich will dabei im Jahr 2030 100 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien produzieren. „Als neues Mitglied der REN-21-Gruppe können wir mit vielen engagierten internationalen Akteurinnen und Akteuren verstärkt zusammenarbeiten und gemeinsam die Energiewende auf der ganzen Welt vorantreiben – auch in Bereichen wie Verkehr und Gebäuden, wo auch in Österreich noch Aufholbedarf besteht“, sagte Klimaschutzministerin Leonore Gewessler zum REN21-Beitritt. „Die Corona-Krise hat uns vor große Herausforderungen gestellt, ist jedoch eine Zäsur die uns neue Chance bietet, die Welt besser zu gestalten. Mit den Investitionen aus der Corona-Krise heraus in den Klimaschutz, führen wir unser Energiesystem in Österreich in eine zukunftsfitte und klimafreundliche Zukunft.“ Jedes Land müsse seine geeignetsten Maßnahmenbündel, Instrumente und technologischen Möglichkeiten nutzen und einsetzen. Das gemeinsame Ziel bleibe dasselbe: „eine bessere und klimafreundliche Zukunft für uns alle“, so Gewessler. 

REN21 ist die einzige globale Gemeinschaft für erneuerbare Energien von Akteuren aus Wissenschaft, Regierungen, zwischenstaatlichen Organisationen, NGO und Industrieverbänden. Nationale Regierungen haben eine besondere Rolle bei der Aufnahme dringend benötigter Dialoge rund um erneuerbare Energien. Das REN21-Netzwerk ermöglicht Dialoge und Debatten, in denen Stakeholdern ihre Erfahrungen und ihr Wissen austauschen können. Dieser Prozess ermöglicht die Überbrückung von lokalem, nationalem und internationalem Wissen und kann die globale Energiewende weiter vorantreiben. Sitz des Netzwerks ist in Paris. Es versteht sich als Austauschforum für Ideen und Informationen sowie zur Unterstützung und Bildung von Kooperationen

und Aktivitäten im Bereich des Sektors der Erneuerbaren Energien, deren Ausbau und Verbreitung international vorangetrieben werden soll. Getragen wird REN21 von der GIZ und unterstützt von der IEA und der UNEP. Das Netzwerk wurde 2005 durch einen Impuls auf der Internationalen Konferenz für erneuerbare Energien in Bonn etabliert. Es ist die Nachfolgeorganisation der Konferenz zu Erneuerbare Energien (renewables 2004) in Bonn. REN21 gibt Statusberichte über erneuerbare Energien, Politikentwicklung und Marktberichte heraus, beispielsweise den Renewables Global Status Report („Globaler Statusbericht zu erneuerbaren Energien“), der als Standardwerk der Erneuerbare-Energien-Branche gilt. 

 

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