Österreichische Export Initiative

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Österreich ist ein Exportland. Im Oktober 2002 wurde daher für die Bereiche Agrarerzeugnisse, Lebensmittel und Getränke diese Initiative ins Leben gerufen. Im Jahre 2005 wurde diese Aktion sowohl um die Bereiche Forst und Holz als auch um den Bereich Umwelttechnologien erweitert. Die erfolgreiche Aktion vom BMLFUW, Agrarmarkt Austria und Wirtschaftskammer Österreich unterstützt Firmen mit professionellem Export-Know-how und begleitet sie bei der Internationalisierung ihrer Absatzmärkte.

Das Ziel der Exportinitiative Umwelttechnologien im Speziellen ist, diese Branche bei der fortschreitenden Internationalisierung individuell zu unterstützen, Synergien zu nutzen und Aktivitäten zu bündeln. Seither wird österreichischen Unternehmen erfolgreich bei ihren Exportbemühungen geholfen. Ziel ist, bis 2020 eine Exportsteigerung von 60 auf 80 Prozent zu erreichen. 

Die Ziele im Überblick: 

  • Darstellung der Innovationskraft und Leistungsfähigkeit von österreichischen Umwelttechnologien im Ausland, um mittelfristig zu einer Steigerung des Exportes von Umwelttechnologien, die sich durch Innovation, Wachstum und nachhaltige Entwicklung auszeichnen, beizutragen.
  • Stärkung der Exportorientierung von kleinen, mittleren Umwelttechnologieunternehmen.
  • Forcierung der Länder- und Firmenkooperationen im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes (Ausarbeitung gemeinsamer Arbeitsprogramme zur operativen Umsetzung der Memoranden of Understanding etc.).

 

Österreichs Firmen (produzierender Bereich) haben im Jahr 2015 Umwelttechnik im Wert von 9,7 Milliarden Euro verkauft. Davon gingen rund 72% in den Export (Vergleich 2007: 65,7%). Durch die Exportoffensive Umwelt- & Energietechnologie wurde der Export österreichischer Umwelttechnologie nachhaltig gestärkt.

Seit Start dieser Initiative im Jahr 2005 haben über 400 VertreterInnen von über 200 Unternehmen an dieser Initiative teilgenommen. Bei ca. 90% dieser Unternehmen handelt es sich um kleine und mittlere Unternehmen. Aufgrund dieses Erfolges konnte die Exportinitiative neben Osteuropa frühzeitig auch auf die Erschließung ferner Märkte wie China, die VAE oder die USA und Kanada ausgeweitet werden. Insgesamt machte die Exportinitiative Umwelttechnologien seit 2005 in 15 Staaten Station.

 

    

 

Für teilnehmende Unternehmen wurden im Rahmen von Austria Showcases und Wirtschaftsmissionen u.a. Gespräche mit potentiellen Kunden vor Ort organisiert. Bei jeder Station werden, um die Bekanntmachung von österreichischen Umwelttechnologien im Ausland zu steigern und damit mittelfristig zu einer Steigerung des Exportes von österreichischen Umwelttechnologien beizutragen Business Guides in der jeweiligen Landessprache aufgelegt und verteilt. Informationen über die Leistungsfähigkeit österreichischer Umwelttechnologien stehen in deutscher, englischer, chinesischer, russischer und persischer Sprache zur Verfügung. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.cleaner-production.eu und www.exportinitiative.at. Darüber hinaus finden von der WKO und den Umwelttechnologienetzwerken in den Bundesländern weitere Wirtschaftsmissionen und Austria-Showcases statt. So haben seit 2007 allein bei 518 exportfördernden Veranstaltungen der WKO über 2680 Unternehmen teilgenommen.

Aus dem Bewusstsein um die Verantwortung für den Erhalt unserer Natur entstehen in Österreich vielfältige zukunftsreiche Innovationen. Durch weltweite Exporte heimischer Unternehmen genießt unser Land einen hervorragenden Ruf, wenn es darum geht Qualität, Fortschritt und bewussten Ressourceneinsatz sicherzustellen. Videos zu "Best of Austria".

 


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