Booster für grüne Start-Ups

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Bereits zum fünften Mal startet das Programm „greenstart“ für grüne Startups. Der Klima- und Energiefonds sucht in Kooperation mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) wieder nach innovativen, CO2-sparenden Technologien und Dienstleistungen. Projektideen und Start-Up-Konzepte

können bis zum 31. Jänner 2020 online auf www.greenstart.at eingereicht werden. Gesucht werden innovative und CO2-sparende Business-Ideen online einreichen – in den Kategorien Erneuerbare Energie, Mobilität, Energieeffizienz und Landwirtschaft/Bioökonomie. 

 

Mit der aktuellen Ausschreibung sucht der Klima- und Energiefonds wieder JungunternehmerInnen – und solche, die es noch werden möchten – mit nachhaltigen Business-Ideen. Bereits in den ersten vier Wettbewerben wurden 40 „greenstarter“ unterstützt. Die Start-ups konnten durch begleitende Öffentlichkeitsarbeit, finanzielle Unterstützung sowie organisiertes Coaching und Networking ihr Unternehmen einen entscheidenden Schritt vorwärtsbringen. „Neue Energie- und Umwelttechnologien und damit verbundene Geschäftsmodelle

spielen eine wichtige Rolle bei der Reduktion des CO2-Ausstoßes. Das Programm ‚greenstart‘ unterstützt innovative Köpfe – damit gewinnt nicht nur das Klima, sondern auch der Standort Österreich“, sagt dazu Bundesministerin Maria Patek. Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds Ingmar Höbarth freut sich darauf, neue CO2-sparende Geschäftsmodelle beim Markteintritt zu unterstützen: „Die letzten Jahre haben gezeigt, dass unsere Förderung ein Booster für die Ideen der Start-Ups ist.“ 

Die Top 3 beim 4. greenstart (Foto: Arpad Szamosi / Klima- und Energiefonds)

Die Top Ten beim letzten Preis waren: "CLEANVEST" by ESG+, eine Plattform für nachhaltiges Investieren – das neuartige, energieeffiziente Beleuchtungssystem „Etagrow“ – „Kern Tec“, eine vollautomatisierte Technologie zur Aufspaltung, Sortierung und Veredelung von Steinobstkernen – die gesunde sowie nachhaltige Bio-Slipeinlage "Meine Wollke" – das Agrar-Biodiversitätsprogramm „micromacro“ – das ökologische Mobilklounternehmen öKlo – der innovative Kunststoffverwerter „plasticpreneur“ – „Reisebunt.com“, das CO2-Kompensation für Reisen ermöglicht – „triply“, das Veranstaltern von Events ermöglicht, sichere und umweltfreundliche An- und Abreise anzubieten – und der App „umadum“, die Verkehrsströme des Individualverkehrs und des öffentlichen Verkehrs durch eine Echtzeit-Mitfahrplattform für alle Verkehrsteilnehmer sichtbar und nutzbar macht. Die drei Gewinner waren letztlich CLEANVEST by ESG+, plasticpreneur und öKlo. 

Der Auswahlvorgang wird auch dieses Mal wieder folgendermaßen ablaufen: Eine Fachjury wählt aus allen Einreichungen die zehn Business-Ideen mit dem größten Marktpotenzial aus, die gleichzeitig hohe CO2-Einsparungen bringen. Neben einer finanziellen Unterstützung von 6.000 Euro erhalten die Top Ten mediale Präsenz, eine professionelle Begleitung mit Workshops

und Coachings sowie Zugang zu einem Netzwerk von ExpertInnen. Eine erneute Bewertung durch die Jury sowie die Ergebnisse eines Online-Votings führen schließlich zur Wahl der Top 3. Die Preisträger erhalten weitere 15.000 Euro Förderung. Am 6. November 2019 wird im Impact Hub Vienna eine Infosession zu „greenstart“ veranstaltet. 

 

Das Antragsformular zum Förderprogramm steht auf www.greenstart.at und www.klimafonds.gv.at/greenstart zur Verfügung. Einreichschluss ist der 31. Jänner 2020, 12:00 Uhr. Der Antrag kann ausschließlich online abgegeben werden. Auf Wunsch kann jede Einreichung in der Online-Projektdatenbank gelistet werden. 

 

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