Neue Studie der TU Wien zeigt: Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien ist technisch möglich und wirtschaftlich sogar günstiger!

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Die TU Wien zeigt in der Studie „Wärmezukunft 2050“, dass die Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung technisch möglich ist und wirtschaftlich sogar Vorteile bringt.

Mehr als ein Drittel des österreichischen Energieeinsatzes und rund 20% des heimischen CO2-Ausstoßes wird für das Heizen aufgebracht, weil noch immer 60% der Wärme aus fossiler Energie erzeugt wird. Eine Energiewende beim Heizen ist daher von zentraler Bedeutung um die österreichischen Klimaziele zu erreichen. Am 24.01.2018 wurde im Rahmen einer Veranstaltung des Dachverbandes der Erneuerbaren Energien (EEÖ) eine Studie der Energy Economics Group der TU Wien „Wärmezukunft 2050“ präsentiert. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Energiewende im Wärmebereich möglich ist und jährlich sogar an die drei Milliarden Euro

an Heizkosten eingespart werden könnten. Die zusätzlichen Investitionen in thermische Sanierungen sowie der Umstieg von fossilen Heizsystemen auf Erneuerbare führen zu steigenden Beschäftigungszahlen in diesen Branchen. Konkret bringen sie in diesen Branchen einen jährlichen Beschäftigungszuwachs von 2,5% zwischen 2020 und 2030 und von 2,4% zwischen 2030 und 2040. „In Summe sind die langfristigen Einsparungen höher als das nötige Investitionsvolumen“, erklärt Andreas Müller von der TU Wien und setzt fort: „Insgesamt zeigt sich, dass die Nutzung von Kohle und Heizöl gänzlich ausläuft und der Einsatz von Erdgas kontinuierlich reduziert werden muss sowie der verbleibende Anteil sukzessive durch Biogas und Wasserstoff zu ersetzen ist.“  Die Studie können Sie hier downloaden!

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